Ein Mitarbeiter geht im Streit – und wenige Tage später steht auf Kununu ein Ein-Sterne-Eintrag, der Ihr gesamtes Unternehmen in Frage stellt. Wenn Sie eine Kununu-Bewertung von Ex-Mitarbeitern löschen lassen wollen, geht es selten um verletzte Eitelkeit. Es geht darum, dass Bewerber genau diese Seite lesen, bevor sie sich bei Ihnen bewerben – und dass ein einzelner Racheeintrag Ihre Personalsuche für Monate ausbremst.
Die gute Nachricht: Sie sind dem Eintrag nicht ausgeliefert. Es gibt klare Kriterien, wann ein Beitrag gegen die Plattform-Richtlinien verstößt – und es gibt einen Weg, das professionell prüfen und melden zu lassen, ohne dass Sie sich selbst durch Formulare und Wartezeiten kämpfen.
Warum Bewertungen von Ex-Mitarbeitern besonders gefährlich sind
Kununu ist für viele Bewerber der erste Stopp nach der Stellenanzeige. Anders als bei Kundenbewertungen geht es hier nicht um ein Produkt, sondern um Sie als Arbeitgeber – und damit um Ihren Zugang zu qualifizierten Fachkräften.
Bewertungen von ausgeschiedenen Mitarbeitern haben dabei eine Eigenheit: Sie entstehen häufig in der emotionalsten Phase, direkt nach Kündigung, Abmahnung oder Aufhebungsvertrag. Was dort geschrieben wird, ist oft weniger Erfahrungsbericht als Abrechnung. Und weil ein Profil mit wenigen Bewertungen sehr sensibel auf jeden einzelnen Eintrag reagiert, kann eine einzige Ein-Stern-Bewertung Ihren Schnitt spürbar nach unten ziehen.
Dazu kommt der Ketteneffekt: Ein besonders drastischer Beitrag ermutigt andere, nachzulegen. Wer früh reagiert, verhindert genau das.
Wann eine Kununu-Bewertung von Ex-Mitarbeitern angreifbar ist
Nicht jeder unangenehme Beitrag ist automatisch zu beanstanden. Entscheidend ist nicht, ob die Bewertung Ihnen gefällt, sondern ob sie gegen die Richtlinien der Plattform verstößt. Genau das prüfen wir – und zwar an konkreten Anhaltspunkten:
- Kein echtes Beschäftigungsverhältnis: Der Verfasser hat nie bei Ihnen gearbeitet, war Bewerber, Kunde oder Wettbewerber. Solche Einträge gehören nicht auf ein Arbeitgeberprofil.
- Unwahre Tatsachenbehauptungen: Konkrete, überprüfbare Aussagen, die nachweislich nicht stimmen – etwa zu Gehalt, Arbeitszeiten, Kündigungsgründen oder Vorfällen, die es so nie gab.
- Beleidigungen und Schmähkritik: Persönliche Angriffe auf Geschäftsführung oder Kollegen, die keinen sachlichen Kern mehr haben.
- Identifizierbare Dritte: Namen, Positionen oder Details, über die einzelne Mitarbeiter erkennbar werden – oft ein klarer Richtlinienverstoß.
- Vertrauliche Interna: Weitergabe von Informationen, die aus dem Arbeitsverhältnis stammen und nicht öffentlich gehören.
- Mehrfachbewertungen und Kampagnen: Mehrere Einträge derselben Person oder ein auffälliges Muster von Bewertungen in kurzer Zeit.
Je konkreter Ihre Angaben, desto besser die Ausgangslage. Ein Eintrag, der behauptet, es habe nie eine Lohnzahlung gegeben, lässt sich mit Nachweisen anders angehen als eine pauschale Unzufriedenheitsäußerung. Dieselbe Logik gilt übrigens auch bei Kundenbewertungen – wir haben sie in wann ist eine Bewertung wirklich löschbar ausführlich aufgeschlüsselt.
Was Sie selbst tun können – und wo es meist aufhört
Der Standardweg ist die Meldefunktion der Plattform. Sie melden den Beitrag, begründen kurz und warten. In der Praxis scheitert dieser Weg oft an drei Punkten.
Erstens an der Begründung: Wer schreibt, die Bewertung sei unfair, bekommt fast sicher eine Absage. Wer sauber darlegt, gegen welche Richtlinie der Beitrag konkret verstößt, hat eine ganz andere Ausgangslage. Zweitens am Verfahren: Plattformen fordern in der Regel eine Stellungnahme beim Verfasser an. Reagiert dieser mit einer plausibel klingenden Antwort, bleibt der Eintrag stehen. Drittens an der Ausdauer: Nach einer ersten Ablehnung geben die meisten Unternehmen auf – obwohl gerade dann die eigentliche Arbeit beginnt. Warum Meldungen so häufig im Sand verlaufen, zeigen wir am Beispiel Google in Bewertung gemeldet, nichts passiert.
Dazu kommt der Zeitfaktor. Sie führen ein Unternehmen. Ihre Aufgabe ist nicht, Formulierungshilfen für Plattform-Beschwerden zu recherchieren, während der Eintrag jede Woche von Dutzenden Bewerbern gelesen wird.
Kostenlose Ersteinschätzung anfordern →
Ehrlich gesagt: Wo wir tatsächlich löschen
Wir halten es an dieser Stelle transparent, weil Ihnen Marketingversprechen nicht weiterhelfen. Die verlässliche, done-for-you Entfernung leisten wir auf Google. Dort kennen wir die Richtlinien, die Prüfwege und die Argumentationslinien, die tatsächlich zu Ergebnissen führen.
Bei Kununu prüfen wir Ihren Fall kostenlos und sagen Ihnen offen, wie die Chancen stehen und welcher Weg realistisch ist. Wir versprechen keine Kununu-Löschung – aber wir lassen Sie auch nicht mit einer Standardantwort allein. Mehr zum Plattform-Kontext finden Sie in unserem Überblick zu Kununu-Bewertungen löschen lassen.
Was viele Unternehmen dabei übersehen: Der Schaden entsteht selten nur auf einer Plattform. Wer auf Kununu angegriffen wird, findet häufig kurz darauf auch auf dem Google-Unternehmensprofil einen passenden Eintrag – und genau dort sehen ihn Kunden, Partner und Bewerber gleichermaßen. Der Google-Teil ist der Hebel, an dem wir sofort und wirksam ansetzen können.
So läuft die Prüfung mit Rufheld ab
Wir arbeiten nach dem Prinzip, das Sie von modernen Legal-Tech-Anbietern kennen: Sie schildern den Fall, wir übernehmen den Rest – und Sie zahlen nur, wenn wir Erfolg haben.
Der Ablauf ist bewusst schlank gehalten. Sie schicken uns den Link zur Bewertung und ein paar Sätze zum Hintergrund: Gab es ein Beschäftigungsverhältnis? Wann endete es? Welche Aussagen im Text stimmen nachweislich nicht? Wir bewerten daraufhin, welche Richtlinienverstöße greifen, und melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer klaren Einschätzung zurück.
Sagt die Prüfung, dass die Chancen gering sind, sagen wir Ihnen das – statt Ihnen ein Verfahren zu verkaufen, das nirgendwo hinführt. Ist der Fall aussichtsreich, übernehmen wir die komplette Bearbeitung inklusive Nachfassen. Sie bekommen Bescheid, wenn der Eintrag verschwunden ist.
Rufheld oder Anwalt?
Ein Anwalt rechnet ab, sobald er tätig wird – unabhängig vom Ergebnis. Bei uns ist es umgekehrt: Kein Erfolg, keine Kosten. Für einzelne Bewertungen ist das in der Regel der pragmatischere Weg. Bei komplexen arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mit einem ehemaligen Mitarbeiter kann anwaltliche Begleitung sinnvoll sein – auch das sagen wir Ihnen offen.
Und was ist mit Reagieren statt Löschen?
Eine sachliche öffentliche Antwort ist fast immer sinnvoll, auch parallel zur Prüfung. Sie zeigt allen künftigen Lesern, dass Sie souverän mit Kritik umgehen. Wie das gelingt, ohne den Konflikt zu befeuern, beschreiben wir in unserem Leitfaden zum Reagieren auf negative Bewertungen.
Handeln Sie, bevor der nächste Bewerber absagt
Jede Woche, die ein Racheeintrag online bleibt, kostet Sie Bewerbungen, die Sie nie sehen werden. Die Prüfung kostet Sie nichts und dauert wenige Minuten Ihrer Zeit.
Kostenlose Ersteinschätzung anfordern →
Häufige Fragen
Kann ich eine Kununu-Bewertung von Ex-Mitarbeitern einfach löschen lassen?
Nicht automatisch. Entscheidend ist, ob der Beitrag gegen die Richtlinien der Plattform verstößt – etwa durch unwahre Tatsachenbehauptungen, Beleidigungen, erkennbare Dritte oder ein fehlendes Beschäftigungsverhältnis. Wir prüfen Ihren Fall kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, wie realistisch eine Entfernung ist.
Erfährt der Ex-Mitarbeiter, dass ich die Bewertung gemeldet habe?
Ihre Identität als Auftraggeber geben wir nicht weiter. Plattformen holen im Prüfverfahren allerdings häufig eine Stellungnahme beim Verfasser ein – dieser erfährt also, dass sein Beitrag beanstandet wurde, nicht aber Details zu unserem Mandat.
Was kostet die Prüfung und wie schnell bekomme ich Rückmeldung?
Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. In den meisten Fällen melden wir uns innerhalb von 24 Stunden mit einer Einschätzung. Beauftragen Sie uns anschließend, zahlen Sie ausschließlich im Erfolgsfall – bleibt der Eintrag stehen, entstehen Ihnen keine Kosten.

